Entdecken Sie die transformative Kraft einfühlsamer Blicke mithilfe emotionaler Heatmaps in iMotions. Diese Einführung zeigt, wie diese innovativen Tools das Verständnis menschlicher Emotionen verbessern und so tiefere Einblicke sowie optimierte Interaktionen in verschiedenen Situationen ermöglichen. Entfalten Sie das Potenzial noch heute.
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Du kennst Heatmaps – aber was sind emotionale Heatmaps?
Wenn Sie den Weg auf diese Seite gefunden haben, sind Sie höchstwahrscheinlich bereits mit Heatmaps vertraut, die aus Eye-Tracking-Daten erstellt werden. Diese Visualisierung fasst zusammen, welcher Teil Ihrer visuellen Reize die größte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat oder welcher Teil völlig übersehen wurde. Bislang wurden Heatmaps ausschließlich aus Eye-Tracking-Daten erstellt, doch das ändert sich nun. Die neueste Funktion der iMotions-Software ist die Möglichkeit, sogenannte „emotionale Heatmaps“ zu erstellen. Durch die Kombination von Eye-Tracking mit der Analyse von Gesichtsausdrücken ist es nun möglich, Heatmaps zu erstellen, die zeigen, welche Emotionen ein Befragter zeigte, als er verschiedene Bereiche eines Bildes betrachtete.
Nehmen wir einmal an, Sie haben eine visuelle Kampagne erstellt, die mehrere Informationsebenen bzw. Botschaften in einem Bild vereint, und Sie möchten wissen, ob die Betrachter lächeln, wenn sie das betrachten, wofür Sie das Design entworfen haben – das ist nun möglich und ganz einfach zu bewerkstelligen. Die Funktion „Emotionale Heatmap“ ist im Analyse-Tool nur wenige Klicks entfernt. Sie können sowohl Eye-Tracking-Heatmaps als auch emotionale Heatmaps innerhalb der iMotions-Software-Suite erstellen, visualisieren und exportieren.


Hier sehen Sie, wie sich eine Eye-Tracking-Heatmap von einer emotionalen Heatmap unterscheidet – obwohl es sich im Grunde um dasselbe Konzept handelt, nur mit unterschiedlichen Eingabedaten.
Was sind die Werte von emotionalen Heatmaps?
Mithilfe von Emotions-Heatmaps können Forscher nicht nur feststellen, was Menschen auf einem Bildschirm betrachten, sondern auch, welche Emotionen sie zeigen, während sie Inhalte wie gedruckte Anzeigen, Produktverpackungen, Webseiten usw. betrachten.
Eye-Tracking-Daten zeigen, welche Teile eines Bildes oder Videos unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, während Emotionen eine entscheidende Rolle für eine wirkungsvolle Kommunikation und Werbung spielen. Es wurde berichtet, dass ein positiver Zusammenhang zwischen der emotionalen Intensität, die Betrachter bei einer Anzeige empfinden, und ihrer anschließenden Zahlungsbereitschaft für das beworbene Produkt besteht. (Daten von Unruly ShareRank; Februar 2013 bis März 2015; n=84.000) (https://contently.com/2013/12/16/the-emotions-that-trigger-video-sharing/)).
Durch die innovative Einbindung emotionaler (Mimik) und visueller (Eye-Tracking) Aufmerksamkeitskomponenten in Ihre Forschung mit iMotions erhalten Sie tiefgreifendere und aussagekräftigere Erkenntnisse.
Wo können emotionale Heatmaps einen Mehrwert bieten?
Emotionale Heatmaps eignen sich ideal für Untersuchungen im Bereich Werbung, Kommunikation oder User Experience (UX). Sie sind besonders gut für statische Inhalte von Marken oder für Elemente von Interesse geeignet, bei denen Sie Blickverläufe und emotionale Reaktionen erfassen möchten – sei es aus kommunikativer, navigatorischer oder gestalterischer Sicht.
Bildbasierte Inhaltsprüfung
Bildbasierte Inhalte decken viele verschiedene Bereiche ab. Werbung, Lese- und Lernmaterialien und sogar Architektur, um nur einige zu nennen, lassen sich alle mithilfe von Eye-Tracking-Heatmaps messen und analysieren. Ähnlich wie Eye-Tracking-Heatmaps liefern emotionale Heatmaps Aufschluss darüber, wie Menschen als Reaktion auf dieselben Inhalte ihre Emotionen zum Ausdruck bringen.
Durch die Visualisierung der emotionalen Reaktion der Betrachter auf bildbasierte Inhalte lässt sich feststellen, welche Elemente das Interesse der Betrachter wecken und ob dieses Interesse positiv oder negativ ist. Unten sehen Sie ein Werbebild eines bekannten Automobilherstellers, an dem anhand einer emotionalen Heatmap zu erkennen ist, wie viele positive Emotionen die Markenelemente hervorrufen und wie sie mit anderen Elementen in ihrer Umgebung interagieren.

Hier ist ein Beispiel für eine emotionale Heatmap, die die „positiven und negativen Valenzen“ der Teilnehmer misst. (Beispiel aus einer internen Studie von iMotions)
UX-Design für Websites
Emotionale Heatmaps können dabei helfen, den Einfluss von Benutzeroberflächen auf die Präferenzen der Nutzer, die Erledigung von Aufgaben und vieles mehr zu ermitteln. A/B-Tests können differenzierte Einblicke in emotionale Reaktionen auf das Design einer Website liefern. So lässt sich beispielsweise feststellen, ob die Teilnehmer beim Lesen der AGB auf der Seite die Stirn runzeln oder wie sich ihr Gesichtsausdruck verändert, während sie durch die Navigationsleiste klicken. Dies kann dabei helfen, Elemente zu identifizieren, die für die Nutzer visuell ansprechend, verwirrend, frustrierend oder ansprechend sind.

Ein Beispiel für den Weg eines Nutzers durch eine Webseite, wobei die „Stirnrunzeln“ erfasst werden. (Beispiel aus einer internen Studie von iMotions)
Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie Ihre Web-UX-Studie mit iMotions starten können!
Die „Emotional Heatmap“ erweitert das iMotions-Analyse-Toolkit um ein weiteres leistungsstarkes Werkzeug für Ihre multimodale Forschung. In Kombination mit anderen Analysewerkzeugen von iMotions lassen sich so noch tiefere Einblicke in die faszinierende Welt der Verhaltensforschung gewinnen – sowohl qualitativ als auch quantitativ.

A: Eye-Tracking-Heatmap, B: Emotions-Heatmap, C: AOI-Editor, D: Fenster „Aggregate Replay“
