3 Wege, wie die Mehrfach-Befragten-Ansicht die Datenanalyse vereinfacht

Die Multi-Respondent-Ansicht ist mehr als nur ein Pop-up- oder Pop-out-Fenster. Mit der Multi-Respondent-Ansicht können Sie Teilnehmer in Fokusgruppen ganz einfach miteinander vergleichen. Damit stehen Ihnen alle Optionen zur Verfügung, die Sie im iMotions-Replay-Fenster für zwei oder mehr Teilnehmer haben. 

Was ist „Replay“ in iMotions Lab?

In iMotions Lab ist „Replay“ das Analysefenster, in dem die physiologischen Signale einzelner Probanden, Anmerkungen, Markierungen, Probandenaufzeichnungen, Studienreize, Eye-Tracking-Daten und vieles mehr angezeigt werden.  

Wofür kann ich die Multi-Respondent-Ansicht nutzen?

  1. Vergleich der Studienteilnehmer: Die Mehrteilnehmeransicht ist hilfreich bei Simulatorstudien, in denen mehrere Fahrer oder Piloten getestet werden und deren Aufmerksamkeit, emotionaler Ausdruck oder kognitive Belastung während bestimmter Ereignisse verglichen werden soll. Dies eignet sich auch ideal für die Psychologie- und Kommunikationsforschung mit Dyadenstudien!
  2. Individuelle Fortschritte verfolgen: Die Ansicht für mehrere Befragte eignet sich besonders gut, um den Fortschritt einer einzelnen Person zu verfolgen. Wenn ein Befragter vor einer klinischen Behandlung oder einem bestimmten Sporttraining an einer Studie teilgenommen hat und danach erneut an derselben Studie teilgenommen hat, können Sie diese Ansichten nutzen, um seine Entwicklung genau zu untersuchen.
  3. Datenvisualisierungen erstellen: Manchmal möchte man ein Beispiel eines Teilnehmers, der eine Gruppe repräsentiert, neben einem Studienteilnehmer zeigen, der eine andere Gruppe repräsentiert, damit die Unterschiede zwischen den Gruppen deutlich werden. Die Mehrteilnehmeransicht erleichtert die Visualisierung einzelner Daten nebeneinander (siehe Video unten).

Synchronisieren Sie die Wiedergabe mit Synchronisationsmarkierungen

In iMotions können Sie verschiedene Arten von Datenanalysemarkern in Ihre Analyse einbinden. Diese lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: Ereignismarker, Analysemarker und manuelle Marker. In der Mehrteilnehmeransicht können Datenanalysemarker verwendet werden, um Signale und die Wiedergabe über die Wiedergabefenster der einzelnen Teilnehmer hinweg abzustimmen. 

  • Ereignismarker: Marker zur Datenanalyse, die sich auf den Stimulus oder die Datenerfassung beziehen. Beispiele für Ereignisse sind der Beginn und das Ende eines Videos oder einer Aufzeichnung, die Aktivierung bestimmter Hardware oder ausgelöste Ereignisse im Rahmen der Studie.  
  • Analyse-Marker: Marker für die Datenanalyse, die auf den Daten der Biosensoren oder auf Ereignissen im Zusammenhang mit der Datenanalyse basieren. Dabei kann es sich beispielsweise um Signalspitzen bei EMG oder um die Aktivierung von AutoAOIs handeln.
  • Manuelle Markierungen: Markierungen zur Datenanalyse, die Forscher nach der Datenerhebung hinzufügen, beispielsweise bei der Bewertung von Verhaltensweisen. Das folgende Video zeigt ein Beispiel für manuelle Markierungen, die hinzugefügt wurden, um Szenen in einer Bildschirmaufzeichnung zu kennzeichnen.

In iMotions Lab sind Marker Datenanalyse-Tools, die zu einem bestimmten Zeitpunkt auftreten. Annotationen funktionieren ähnlich, beziehen sich jedoch auf einen bestimmten Zeitraum. Möchten Sie weitere Datenanalyse-Tools von iMotions wie Marker und Annotationen in Aktion sehen?

Video: Mehrere Teilnehmer in der Wiedergabe synchronisieren

In diesem Video ist zu sehen, dass die beiden Videos der Probanden zunächst am Anfang des Stimulus (einer Bildschirmaufnahme) synchronisiert werden. Anschließend werden sie anhand einer manuell gesetzten Markierung für die Auswahl einer Figur synchronisiert. Schließlich werden sie anhand einer Markierung für die Auswahl eines Fahrzeugs synchronisiert.

Im obigen Video sehen Sie die Replay-Aufzeichnung von zwei verschiedenen Teilnehmern. Oben ist die Bildschirmaufnahme während des Spielens eines Videospiels zu sehen. Darunter werden Signale für die Interaktion (senfgelb) und für Blinzeln (blaugrün) angezeigt. Ganz unten sind zwei manuell gesetzte Markierungen zu sehen, eine für den Beginn der Charakterauswahl und eine für den Beginn der Fahrzeugauswahl.

Da die Befragten das Videospiel in ihrem eigenen Tempo durchspielen können, wählt jeder zu einem anderen Zeitpunkt eine Spielfigur aus. Mithilfe der manuellen Markierung können wir ihre Videos synchronisieren, um zu sehen, wie die Teilnehmer gleichzeitig ihre Spielfiguren auswählen. Sie benötigen unterschiedlich viel Zeit für die Auswahl einer Spielfigur und wählen anschließend ein Fahrzeug aus. Auch hier synchronisieren wir die Videos anhand der Markierung für die Fahrzeugauswahl. So können wir die Befragten leicht miteinander vergleichen und feststellen, dass ein Spieler mehr Zeit damit verbringt, sich die Fahrzeugspezifikationen anzusehen, als der andere.


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