
Biometrie bei sensorischen Tests
Wie reagieren Verbraucher auf Aromen und Düfte? Wir können Ihnen dabei helfen, dies herauszufinden. Herkömmliche sensorische Tests sind möglicherweise zu begrenzt, um die Akzeptanz von Produkten durch die Verbraucher vorherzusagen, da es schwierig ist, Reaktionen in Worte zu fassen, und da unsere Sinne und individuellen Vorlieben von Natur aus nuanciert sind. Biosensoren ermöglichen Ihnen den Zugang zu automatischen Reaktionen, indem sie die Einflüsse, Emotionen und Stimmungen aufdecken, die bei Ihren Kunden unbewusst und jenseits des bewussten Wahrnehmens und der Voreingenommenheit auftreten – und Ihrer Forschung so eine ganz neue Ebene an Erkenntnissen hinzufügen.
Gefühle und Geschmack
Forscher nutzen iMotions, um Emotionen zu erfassen, die mit Vorlieben bei Speisen und Getränken verbunden sind. Anhand von Gesichtsausdrücken, die während des gesamten Erlebnisses – Sehen, Riechen und Schmecken – gemessen werden, lassen sich verschiedene emotionale Reaktionen (Ekel, Zufriedenheit, Langeweile) als aussagekräftige Indikatoren dafür erfassen, wie sehr den Teilnehmern der Geschmack gefällt. Ebenso wurde die elektrodermale Aktivität (EDA) herangezogen, um vorherzusagen, wie sehr das Aroma von den Verbrauchern geschätzt wird. Schließlich bietet die Elektroenzephalografie (EEG) die Möglichkeit, die zugrunde liegende Gehirnaktivität bei der Auswahl von Lebensmitteln und bei Heißhunger zu untersuchen, wodurch Forscher Einblick in die Gedankenwelt der Verbraucher gewinnen können. Kurz gesagt: Der Einsatz objektiver Biosensoren kann wertvoll und mitunter notwendig sein, um potenzielle subjektive Verzerrungen zu überwinden, die bei traditionellen, selbstausgefüllten Umfrageantworten auftreten können.
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Duft- und Aromaforschung
Einige der weltweit größten Kosmetikunternehmen und Parfümhersteller nutzen iMotions, um die Duft- und Aromavorlieben verschiedener Kundengruppen vorherzusagen und die emotionale Wirkung jedes Duftes zu kategorisieren. Eine Möglichkeit hierfür ist die Anwendung des Affekt-Zirkumplex-Modells.
EDA- und Herzfrequenzsensoren können Aufschluss über die emotionale Intensität des Geruchs geben, während die Analyse des Gesichtsausdrucks und das EEG bei der Bestimmung der emotionalen Valenz helfen können. Duftstudien unter Einsatz von Biosensoren können die emotionale Bindung zwischen den Kunden einer Marke und deren Produkten untersuchen, sicherstellen, dass Produktversprechen wissenschaftlich fundiert sind, und gewährleisten, dass die Produkte die beabsichtigte Wirkung auf die Verbraucher haben.
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Webinar: Forschung im Bereich Parfümerie und Kosmetik mit Clarins und iMotions
Prüfung des Verpackungsdesigns
iMotions kann auch dazu genutzt werden, verschiedene Produktverpackungen und deren mögliche Wirkung auf unterschiedliche Verbrauchergruppen zu messen und zu analysieren. Durch den Einsatz von Biosensoren wie der galvanischen Hautreaktion und der Gesichtsausdrucksanalyse bei Verpackungstests lassen sich spontane emotionale Reaktionen erfassen, um die zu erwartende Akzeptanz zu ermitteln. Gleichzeitig kann die visuelle Aufmerksamkeit mit einem Eye-Tracker verfolgt werden, um festzustellen, ob das Logo und andere Designelemente die gewünschte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
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