Über das Webinar
Die Forschung im Bereich der psychischen Gesundheit nimmt viele Formen an, doch was sie verbindet, ist der Einsatz von Biosensoren und psychophysiologischen Methoden, um die Erfahrungen und Behandlungsergebnisse der Patienten besser zu verstehen und zu verbessern.
In diesem Webinar werden Dr. Pernille Bülow und der iMotions-Kunde Dr. Ryan Jacoby über ihre Erfahrungen in der Forschung im Bereich der psychischen Gesundheit berichten und erörtern, wie Forscher mithilfe von Biosensoren Zusammenhänge herstellen, Erkrankungen erkennen, Diagnosen stellen und intervenieren können.
Von Untersuchungen zu klinischen psychischen Erkrankungen wie bipolaren Störungen, Depressionen und PTBS bis hin zur allgemeinen Gesundheitsüberwachung, Bildung und Leistungsfähigkeit – multimodale Biosensorstudien stoßen auf wachsendes Interesse. Erfahren Sie von diesen Experten, wie die Kombination von Gesichtsausdrucksanalyse, Herzfrequenzmessung, Eye-Tracking, Hautleitfähigkeitsmessung oder anderen multisensorischen Verhaltensforschungstechniken unmittelbare Auswirkungen auf die klinischen, diagnostischen oder interventionellen Aspekte der psychischen Gesundheitsforschung haben kann.
Dr. Ryan Jane Jacoby ist zugelassene klinische Psychologin am Center for OCD and Related Disorders des Massachusetts General Hospital und Assistenzprofessorin für Psychologie (Psychiatrie) an der Harvard Medical School. Ihre klinischen und wissenschaftlichen Interessen konzentrieren sich auf die verhaltensbezogene und psychophysiologische Messung transdiagnostischer psychologischer Prozesse (z. B. Unsicherheitstoleranz, Aufmerksamkeits- und kognitive Kontrolle) unter Verwendung multimethodischer Ansätze (z. B. Aufmerksamkeits-Eye-Tracking-Aufgaben, verhaltensökonomische Entscheidungsfindungsparadigmen und biometrische Indizes der autonomen Erregung).
Dr. Pernille Bülow ist Produktspezialistin bei iMotions, wo sie Forscher in den Bereichen multimodale biometrische Datenerhebung und Studiendesign berät und schult. Pernille hat einen Bachelor of Science der UC Berkeley und promovierte in Neurowissenschaften an der Emory University, wo sie sich mit den Gehirnmechanismen befasste, die mit der neurologischen Entwicklungsstörung Fragiles-X-Syndrom in Verbindung stehen. Zuvor war sie als Postdoktorandin an der Harvard Medical School/Mass General Hospital tätig und untersuchte dort die Auswirkungen von Berührungen auf das autonome Nervensystem bei typischer und atypischer Entwicklung.