80 % aller Produkteinführungen scheitern – Verbrauchertests können Ihnen helfen, dieses Schicksal zu vermeiden

Jedes Jahr kommen in den USA 30.000 neue Produkte auf den Markt, doch 80 % scheitern aufgrund unzureichender Verbrauchertests und einer unzureichenden internen Validierung. Der Einsatz multimodaler Software zur Analyse des menschlichen Verhaltens kann Unternehmen dabei helfen, echte Einblicke in das Verbraucherverhalten zu gewinnen, das Design zu optimieren und die emotionale Bindung zu stärken, wodurch sich die Chancen auf eine erfolgreiche Produkteinführung deutlich erhöhen.

Ist Ihnen schon einmal ein Produkt begegnet, bei dem Sie sich sofort gefragt haben, wie um alles in der Welt es so weit kommen konnte, dass jemand der Meinung war, es sei bereit für die Markteinführung auf dem globalen Markt? Wenn ja, dann ist Ihre Verwunderung höchstwahrscheinlich berechtigt. 

Jedes Jahr kommen in den USA 30.000 neue Produkte auf den Markt, doch 80 % davon scheitern. Diese erschreckende Zahl verdeutlicht ein entscheidendes Problem: Die meisten Produkte werden auf den Markt gebracht, ohne dass Daten zur Kundenbindung vorliegen, die sie stützen. Tatsächlich stützen sich viele Unternehmer und Unternehmen auf Einzelberichte oder ihr Bauchgefühl und sind überzeugt, dass ihre Idee Erfolg haben wird, ohne sie anhand objektiver Daten ordnungsgemäß zu validieren. In den meisten Fällen führt dieser Ansatz zum Scheitern, da die Verbraucher das Produkt entweder nicht benötigen oder nicht wollen.

Einer der Hauptgründe für das Scheitern von Produkten sind unzureichende oder unsystematische Verbrauchertests. Zwar werden oft in gewissem Umfang Verbrauchertests durchgeführt, doch werden viele Produkte vor allem auf der Grundlage interner Validierungen des Unternehmens auf den Markt gebracht, die häufig voreingenommen sind und keinen Bezug zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Verbraucher haben. Ohne konsequente und gezielte Produkttests mit echten Nutzern ist es schwer zu sagen, ob sich ein Produkt in einem hart umkämpften Markt behaupten kann, in dem Haushalte in der Regel regelmäßig dieselben 150 Produkte kaufen und kaum oder gar keinen Platz für Neuheiten lassen.

Dieser intensive Wettbewerb erhöht das Risiko eines Produktmisserfolgs erheblich, weshalb es von entscheidender Bedeutung ist, sowohl aus Erfolgen als auch aus Fehlern zu lernen. Um die Herausforderungen wirklich zu verstehen und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, sollten Sie sich mit konkreten Fehlschlägen und Pannen aus der Praxis befassen, die wichtige Lehren für die Produktentwicklung bieten.

Der wahre Grund für gescheiterte Produkteinführungen: schlechte Verbraucherstimmung

Ein Hauptgrund für das Scheitern von Produkteinführungen ist, dass die Stimmung der Verbraucher während des Entwicklungsprozesses nicht ausreichend berücksichtigt wird. Selbst wenn bereits ein gewisses Maß an Feedback vorliegt, reicht dies oft nicht aus, um das Produktdesign und die Produktbotschaft wirkungsvoll zu gestalten. Unternehmer, insbesondere solche in der Start-up-Phase, sind häufig nicht in der Lage, ihr Produkt prägnant und überzeugend zu erklären. 

Dies kann leicht zu uneinheitlichen Botschaften führen, die die Verbraucher verwirren oder die richtigen Produktmerkmale und den einzigartigen Mehrwert nicht hervorheben. Durch die Durchführung strukturierterer und umfassenderer Verbrauchertests bereits in einer frühen Phase der Forschung und Entwicklung können Unternehmen die Produktmerkmale, die Benutzerfreundlichkeit und die emotionale Anziehungskraft verfeinern und so sicherstellen, dass das Produkt vor seiner Markteinführung besser auf die Marktbedürfnisse abgestimmt ist.

Die Lösung: Software zur Analyse multimodalen menschlichen Verhaltens

Verbrauchertests müssen weder zeitaufwendig noch kostspielig sein. Durch den Einsatz multimodaler Softwareplattformen zur Erfassung menschlichen Verhaltens bei ihren Produkttests können Hersteller auf effektive Weise datengestützte Erkenntnisse gewinnen und gründliche Verbrauchertests schnell und effizient durchführen. Diese Plattformen ermöglichen es Unternehmen, Erkenntnisse zu Fragen der Benutzerfreundlichkeit, der Produktattraktivität und der emotionalen Resonanz von echten Verbrauchern zu gewinnen, was die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Produkteinführung erheblich erhöht.

So können diese Plattformen helfen:

1. Emotionales Engagement verstehen

Mithilfe der Gesichtsausdrucksanalyse können Unternehmen emotionale Reaktionen wie Begeisterung, Verwirrung oder Frustration erfassen. Diese Echtzeitdaten helfen Marken dabei, zu erkennen, wie ihr Produkt bei den Verbrauchern emotional ankommt. Ein hohes emotionales Engagement steht in direktem Zusammenhang mit dem Erfolg eines Produkts, da es auf eine tiefere Bindung zwischen dem Verbraucher und dem Produkt hindeutet.

2. Optimierung von Benutzeroberflächen und Produkterlebnissen

Die Eye-Tracking-Technologie zeigt, worauf Verbraucher ihre Aufmerksamkeit richten – sei es auf Verpackungen, Websites oder Verkaufsdisplays im Laden. Anhand dieser Daten können Unternehmen Schwachstellen im Produktdesign und bei der Benutzerfreundlichkeit erkennen und entsprechende Anpassungen vornehmen, um die Verbraucher zu den gewünschten Handlungen – wie beispielsweise einem Kauf – zu führen.

3. Verringerung des Risikos einer Fehlanpassung zwischen Produkt und Verbraucher

Biometrische Sensoren erfassen eine Vielzahl physiologischer Reaktionen, wie beispielsweise Stress, Verwirrung oder Begeisterung. Anhand dieser Daten lässt sich erkennen, wann Verbraucher ein Produkt als überfordernd oder ansprechend empfinden, sodass Unternehmen vor der Markteinführung die notwendigen Anpassungen vornehmen können. Auf diese Weise können Unternehmen die häufige Falle vermeiden, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das nicht den Erwartungen der Verbraucher entspricht.

Fazit: Verbraucherorientiertes Produktdesign ist der Schlüssel zum Erfolg

Um das Scheitern einer Produkteinführung zu verhindern, muss der Verbraucher in den Mittelpunkt des Designprozesses gestellt werden. Durch den Einsatz multimodaler Verbrauchertests können Unternehmen einen kontinuierlichen Feedback-Kreislauf vom ersten Konzept bis hin zu Optimierungen nach der Markteinführung schaffen und so sicherstellen, dass die Produkte bei den Verbrauchern Anklang finden, noch bevor sie in die Regale kommen. 

Durch die Nutzung fortschrittlicher Verhaltens- und biometrischer Daten können Unternehmen ein umfassendes Verständnis dafür gewinnen, wie Verbraucher mit ihrem Produkt interagieren, wodurch Spekulationen vermieden und die Erfolgschancen auf dem Markt erhöht werden.

Möchten Sie mehr über Produkttests im Bereich des menschlichen Verhaltens erfahren? Klicken Sie hier!

https://imotions.com/products/product-design-lab/

Get Richer Data

About the author


Erfahren Sie, was als Nächstes in der Verhaltensforschung kommt

Abonnieren Sie unseren Newsletter, um die neuesten Erkenntnisse und Veranstaltungen direkt in Ihr Postfach zu erhalten.