
Verhaltensdaten im Gesundheitswesen
Biosensoren tragen seit langem dazu bei, ein besseres Verständnis der menschlichen Psychophysiologie und des menschlichen Verhaltens im medizinischen Kontext zu erlangen. Mit iMotions erfassen und analysieren Sie in Echtzeit neurophysiologische Daten zu der jeweiligen Krankheit, Störung oder dem Verhalten von Interesse, synchronisiert mit Biosignalen aus EEG, Eye-Trackern, Software zur Gesichtsausdrucksanalyse, EDA und/oder EKG-Geräten. Zu diesem Zweck werden Biosensor-Tools eingesetzt, um zuverlässige multimodale Forschung sowohl im Labor als auch in natürlichen Umgebungen zu ermöglichen, um Diagnose- und Behandlungsprozesse zu innovieren und zu verbessern und gleichzeitig die Interaktionen und die Leistung der Leistungserbringer zu optimieren.
Optimierung der Patientenversorgung
Das Verständnis einer Störung oder Krankheit hängt vom Zugang zu verlässlichen Daten ab. iMotions hilft Ihnen dabei, zu untersuchen, wie Einzelpersonen auf Behandlungen ansprechen, medizinische Geräte zu optimieren oder einfach die Prozesse zu erforschen, die dem täglichen Funktionieren zugrunde liegen. Die gleichzeitige Aufzeichnung und Analyse mehrerer Biosignale ermöglicht völlig neue Daten und Erkenntnisse, insbesondere in einem oft übersehenen Verhaltenskontext: unseren unbewussten, psychophysiologischen Reaktionen auf Reize. Mit diesen Daten können Gesundheitsdienstleister bessere Entscheidungen treffen, die Forschung beschleunigen und die Versorgungsqualität verbessern.


Medizinische Ausbildung und VR-Training
Die Erforschung neuer Ansätze zur Untersuchung der Interaktion zwischen medizinischem Personal und Patienten kann die Patientenversorgung erheblich verbessern – von der Ausbildung über die klinische Praxis bis hin zu den Behandlungsprotokollen. Die Quantifizierung dieser Interaktionen anhand psychophysiologischer Daten kann zu besseren Sicherheits- und Compliance-Protokollen führen, Fehler minimieren und eine hohe Qualität der Pflegeinteraktionen gewährleisten. Anwendungsbeispiele sind unter anderem: Wie steigt der Stresspegel von Assistenzärzten bei Notfallübungen? Wohin richten Chirurgen ihren Blick in virtuellen Operationssälen? Ob bei der Datenerhebung in der realen Welt oder durch Simulationen in der virtuellen Realität – Sensoren unterstützen die Ausbildung.