iMotions unterstützt die Universität Oxford dabei, völlig neue Forschungsbereiche im Bereich der Emotionen zu erschließen. Durch den Einsatz eines objektiven und automatisierten Systems zur Messung von Gesichtsausdrücken ist Dr. Danielle Shore in der Lage, emotionale Reaktionen im Kontext der Spieltheorie zügig zu untersuchen.
Oxford ist eine der ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt und bekannt für ihre erstklassige Ausbildung und bahnbrechende Forschung. Im Rahmen des Fachbereichs für Experimentelle Psychologie beherbergt sie das „Emotion and Social Relations Lab“, in dem Dr. Danielle Shore daran arbeitet, zu verstehen, wie soziale Informationen soziale Interaktionen beeinflussen.
In ihrem Labor untersucht das Team, wie Gesichtsausdrücke in sozialen Interaktionen Entscheidungsprozesse beeinflussen. Das typischerweise verwendete Versuchsparadigma stammt aus dem Bereich der Spieltheorie, bei dem die Teilnehmer gemeinsam verhandeln und Entscheidungen treffen müssen.
Erhebung ökologisch valider Daten zu Gesichtsausdrücken
Dr. Danielle Shore nutzt die automatisierte Gesichtsausdrucksanalyse von Affectiva innerhalb von iMotions in Kombination mit spieltheoretischen Experimenten, um zu untersuchen, wie Gesichtsausdrücke die Ergebnisse von Entscheidungsprozessen in interaktiven Umgebungen beeinflussen können. Der nicht-invasive Charakter der Gesichtsausdrucksanalyse über eine Webcam ermöglicht die Erfassung natürlicher, ökologisch valider Daten, was für ein genaues Verständnis emotionaler Ausdrucksformen von Bedeutung ist. Wie Danielle erklärt: „Eines der wirklich wunderbaren Dinge, die wir mit iMotions tun können, ist, dass wir diese Ausdrücke tatsächlich in Echtzeit beobachten, live aufzeichnen und entschlüsseln können, was in einer fortlaufenden interaktiven Umgebung im Gesicht vor sich geht.“ Darüber hinaus reduziert die computergestützte und automatische Analyse von Gesichtsausdrücken den Arbeitsaufwand und beschleunigt die Datenerfassung, was ein schnelleres Verständnis der Reaktionen der Teilnehmer ermöglicht.
Eines der wirklich großartigen Dinge, die wir mit iMotions tun können, ist, dass wir diese Gesichtsausdrücke tatsächlich in Echtzeit beobachten, diese Daten aufzeichnen und in einer fortlaufenden interaktiven Umgebung entschlüsseln können, was im Gesicht vor sich geht.
Dr. Danielle Shore, Institut für Experimentelle Psychologie, Universität Oxford
Die automatische und objektive Analyse von Gesichtsausdrücken ermöglicht es, Hypothesen schnell zu überprüfen, und reduziert den für Experimente erforderlichen Laboraufwand. Der modulare Aufbau der iMotions-Software bietet zudem die Möglichkeit, das System bei Bedarf in Zukunft zu erweitern, ohne dass neue Systeme erlernt werden müssen, und gewährleistet gleichzeitig eine kontinuierliche Datenkompatibilität. Danielle erinnert sich: „Als ich mir die verschiedenen verfügbaren Optionen ansah, schien dies die Plattform zu sein, die sich am besten an die Bedürfnisse des Labors anpassen lässt, insbesondere da wir davon ausgehen, dass sich diese im Laufe der Zeit ändern werden.“
Der Algorithmus zur Gesichtsausdrucksanalyse von Affectiva ermöglicht die Erforschung neuer Fragestellungen in diesem Bereich, indem er objektive Daten liefert, mit denen die subjektiven Erfahrungen der Teilnehmer verglichen werden können – so lassen sich subjektive Wahrnehmung und objektive Realität miteinander abgleichen.