Fallstudie

Agile Methoden für die Forschung im Bereich Human Factors

FORCE Technology führt mit iMotions flexible Untersuchungen zu menschlichen Faktoren in natürlichen Umgebungen durch

Marine engineer on the deck of a large ship

FORCE Technology führt mit iMotions flexible Untersuchungen zu menschlichen Faktoren in natürlichen Umgebungen durch.

FORCE Technology ist ein internationales Technologieberatungsunternehmen, das in einer Vielzahl von Bereichen für die Energie-, Öl- und Gas-, Schifffahrts-, Fertigungs- und Dienstleistungsbranche tätig ist.

Darüber hinaus betreiben sie eine Abteilung für Angewandte Psychologie, die Beratungsleistungen und Dienstleistungen für Kunden mit unterschiedlichsten Anforderungen anbietet – von der Ladengestaltung über das Fahrverhalten von Autofahrern bis hin zu Sicherheitskonzepten und dem Schiffsbetrieb. Sie untersuchen Fragen wie beispielsweise, wie sich Kunden in einem Geschäft zurechtfinden, wie Schiffskapitäne die ihnen zur Verfügung stehenden Steuerungselemente nutzen oder wie sich die Aufmerksamkeit von Lkw-Fahrern verändert.

Der Bedarf an flexiblen, mobilen Datenerfassungsgeräten

Als sich das Team für Angewandte Psychologie an iMotions wandte, wollte es Instrumente einsetzen, die die traditionellen Methoden, die üblicherweise in solchen Studien zum Einsatz kommen, ergänzen und bereichern. Die in der Human-Factors-Forschung traditionell verwendeten Beobachtungs- oder Erhebungsmethoden lassen keine detaillierten, unvoreingenommenen und in Echtzeit erfassten Daten zu; daher suchte das Team nach biometrischen Instrumenten, die es bei seiner Arbeit unterstützen sollten.

Sie ergänzen traditionelle Umfrageergebnisse durch mobile und in Echtzeit erfasste Daten von Biosensoren, um objektive Erkenntnisse zu liefern. Mithilfe biometrischer Instrumente kann die Abteilung für Angewandte Psychologie ihren Kunden nicht nur ihr psychologisches Fachwissen und die Ergebnisse traditioneller Umfragen zur Verfügung stellen, sondern dank einer Reihe synchronisierter biometrischer Sensoren auch tiefere Einblicke bieten. Das Team nutzt eine Reihe von Geräten, darunter Eye-Tracking (sowohl desktopbasiert als auch in Form von Brillen), GSR, EEG und Gesichtsausdrucksanalyse (mittels Webcam-Aufnahmen). Jedes dieser Verfahren verleiht den Ergebnissen eine andere Dimension und ermöglicht ein tieferes Verständnis der Gedanken und Gefühle der Teilnehmer, die hinter ihrem Verhalten stehen.

„Jetzt gehen nicht mehr nur wir vor Ort und beobachten etwas, sondern der Kunde kann sich selbst tatsächlich mit den Augen der Kunden sehen – wie die Kunden das Ganze wahrnehmen und was ihnen entgeht.“

Jeanette Juul Jakobsen, Psychologin (M.Sc.) bei FORCE Technology

Die Geräte sind mobil, flexibel einsetzbar und größtenteils kabellos, sodass sie sich gut für Feldversuche eignen, bei denen die Daten nahtlos an iMotions übermittelt werden. So wurden beispielsweise Studien mit Lkw-Fahrern durchgeführt, die mit Eye-Tracking-Brillen ausgestattet wurden, um zu zeigen, worauf ihre Aufmerksamkeit in entscheidenden Momenten gerichtet ist. Anhand solcher spezifischen und detaillierten Daten lassen sich konkrete Aussagen über das Verhalten der Fahrer treffen.

Die daraus resultierenden Daten lassen sich auch visuell darstellen (beispielsweise mithilfe von Heatmaps für Eye-Tracking-Daten), was für sie eine überzeugende und leicht verständliche Methode darstellt, um die Ergebnisse den Kunden zu vermitteln.

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