Professor Roger Azevedo, Professor an der University of Central Florida und zuvor an der North Carolina State University, arbeitet seit Jahren interdisziplinär mit iMotions zusammen, um die Effizienz der Verhaltensforschung zu steigern und deren Ergebnisse zu verbessern.
Professor Azevedo forscht auf dem Gebiet der Human Factors und Ergonomie. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf der Rolle kognitiver, metakognitiver, affektiver und motivationaler Selbstregulierungsprozesse beim Lernen in computergestützten Lernumgebungen. Er ist bestrebt, komplexe Wechselwirkungen zwischen intelligenten Lernsystemen und Menschen zu verstehen, indem er interdisziplinäre Methoden einsetzt, um den Einfluss der genannten Prozesse auf das Lernen und den Transfer zu messen. Um dies zu erreichen, führt er Labor-, Unterrichts- und In-situ-Studien (z. B. mit medizinischen Simulatoren sowie VR und AR) durch und erfasst Daten aus verschiedenen physiologischen Kanälen. Daher muss er eine Vielzahl von Biosignalen gleichzeitig erfassen.
Mit iMotions verfügen Professor Azevedo und seine Kollegen nun über eine vollständige Laborausstattung mit verschiedenen physiologischen Sensoren, die es ihnen ermöglicht, Geräte nach Belieben hinzuzufügen und zwischen ihnen zu wechseln, ohne dass die Kalibrierungsqualität beeinträchtigt wird oder Synchronisations- oder Frequenzprobleme auftreten. Ihre spezifische Ausstattung umfasst Fern-Eye-Tracking, EEG mit dem ABM X10-Headset, Gesichtsausdrucksanalyse und GSR mit Shimmer 3 sowie Fragebögen zur Selbstauskunft.
Da nun nicht mehr Signale verschiedener Hardwarekomponenten gleichzeitig synchronisiert werden müssen und stattdessen eine einzige, vereinfachte Softwareplattform zum Einsatz kommt, bleibt deutlich mehr Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – nämlich die Forschung und die Erhebung hochwertiger Daten. Durch die Integration mehrerer Sensoren und der richtigen Frequenzen kann Professor Azevedo seine Forschung nun effizienter betreiben und Ergebnisse schneller veröffentlichen.
Im Laufe seiner Karriere hat Professor Azevedo über 30 Publikationen unter Verwendung der iMotions-Software mitverfasst.
Dank des seltenen Fachwissens, über das das Labor verfügt, sind die Forscher zudem deutlich gefragter auf dem Arbeitsmarkt geworden. „Wir verzeichnen ein gesteigertes Interesse seitens anderer Fachbereiche und vieler Studierender, da das Labor anspruchsvollere Forschungsarbeiten ermöglicht. Selbst das Interesse von Postdoktoranden hat enorm zugenommen, und wir können nun viel mehr von ihnen einstellen. Die Daten, die wir erheben, liefern uns mehr Erkenntnisse als je zuvor. Es ist großartig, dass wir nun deutlich anspruchsvollere Forschungsfragen bearbeiten können“, sagt Professor Azevedo.

„iMotions hat es uns ermöglicht, Forschungsarbeiten durchzuführen, an die wir zuvor nicht einmal herankamen. Obwohl uns die gesamte Technologie zur Verfügung stand, war es nicht möglich, schnell zuverlässige und synchronisierte Studien zu erstellen, sodass viele Studierende und Forscher gleichzeitig mit den Tools arbeiten konnten. Wir haben unsere Forschungsleistung nun erheblich gesteigert und haben so viele Publikationen in Arbeit wie noch nie zuvor. iMotions hat maßgeblich dazu beigetragen, diesen Wandel in unserer Forschungsleistung zu ermöglichen.“